Kreisliga: TuS Wustrow mit spätem Ausgleich

wer Wustrow. Dass die Bäume für den hoch gehandelten Fußball-Kreisligisten TuS Wustrow nicht in den Himmel wachsen, mussten die Fehlkicker gestern im ersten Heimspiel der Saison gegen einen gut aufgelegten SSV Gusborn erkennen. Am Ende stand es vor knapp 140 Zuschauern leistungsgerecht 1:1 (0:1).

Der TuS ist mit nunmehr sieben Punkten aus drei Spielen Tabellenzweiter, der SSV bleibt zwar wie der TuS ungeschlagen, rutscht aber zunächst auf Rang sechs ab.

Die robusten Gäste waren sofort hellwach, übernahmen ge-gen anfangs leicht verunsicherte Gastgeber das Kommando und gingen schnell in Führung. Einen von der Strafraumecke von Mouldi Karaoud getretenen Freistoß köpfte Carsten Martens zwar nur an die Querlatte des TuS-Gehäuses, Felix Schlung-baum reagierte aber gedankenschnell und beförderte den Abpraller volley in die Wustrower Maschen - 0:1 (4.). Der Vorsprung gab dem SSV insgesamt und Schlungbaum im Besonderen viel Auftrieb. Der Rechtsverteidiger machte nicht nur dank unzähliger gewonnener Zweikämpfe sein wohl bestes Spiel für den SSV seit seinem Wechsel aus Breselenz. Der TuS seinerseits brauchte etwas, um sich vom Gegentor zu erholen, fand aber nach einer Viertelstunde ins Spiel. Die erste Möglichkeit von Peter Tatje, der aus rund zehn Metern unbedrängt abziehen durfte, vereitelte SSV-Torwart Till Henke aber gekonnt (12.). Und auch gegen Alexander Röhl, der nach einem Doppelpass durch die Abwehrmitte sträflich frei zum Abschluss kam, hatte Henke das bessere Ende auf seiner Seite (25.). Auf der Gegenseite verpasste der früh angeschlagene Mouldi Karaoud nach schöner Vorarbeit von Eike Martens per Heber denkbar knapp das 2:0 für den SSV (28.). Für den letzten Aufreger vor dem Wechsel sorgte der ansonsten sehr umsichtige Schiedsrichter Reiner Hustoles, der zum Ärger des SSV ein Handspiel von Röhl nicht mit einem Strafstoß ahndete (40.).

Nach der Pause verflachte das Spiel zusehends, insbesondere spielerische Elemente hatten Seltenheitswert. Dafür schenkten sich die Teams kämpferisch nichts, und auch der TuS hielt nun wesentlich besser dagegen als noch in Hälfte eins. »Die haben sich von den Gusbornern schön den Schneid abkaufen lassen», hatten mehrere der zahlreichen Zuschauer treffend ausgemacht. Da es der SSV aber versäumte, auf das vermutlich vorentscheidende 2:0 zu spielen, berappelten sich die Gastgeber zusehends und hatten in den letzten 20 Minuten ein deutliches Übergewicht, ohne dabei aber den SSV wirklich in Bedrängnis zu bringen. Dass der Ausgleich nach einem Standard fiel, war deshalb fast logisch, denn aus dem Spiel heraus hatte die SSV-Abwehr jederzeit alles im Griff. Einen Eckball von Viktor Tulepbaev verwertete der nur Sekunden vorher wieder eingewechselte, hoch gewachsene Tatje per Kopf zum umjubelten 1:1-Ausgleich (86.).

»Den Punkt haben wir uns erkämpft. Wir sind anscheinend aber noch zu schnell zu beeindrucken», analysierte TuS-Trainer Yassien Shaker, der sich über die glückliche Einwechselung freute, aber auch feststellte, dass »wir mit diesem kampfbetonten Spiel erst im Herrenfußball angekommen sind». Zufrieden war letztlich auch SSV-Coach Axel Lück, der zwar auch mit dem vermeintlichen, nicht gegebenen, Strafstoß haderte, schließlich aber befand: »Wir wollten einen Punkt mitnehmen, das ist uns gelungen. Kämpferisch war das eine Top-Leistung meiner Mannschaft.»

TuS Wustrow: B. Drimalski im Tor, V.-L. Müller, H. Krukenberg, M. Hahlbohm, A. Röhl, N. Steinfurth, M. Schütte, M. Scholz, T. Frenzel, T. Streblow, M.-J. Hubmann, P. Tatje, V. Tulepbaev, M. Rossin.

SSV Gusborn: T. Henke im Tor, F. Schlungbaum, J. Burmester, F. Klafak, M. Karaoud, M. Jenrich, C. Martens, A. Neumann, M. Mickerts, E. Martens, D. Hintze, M. Struck, T. Klafak.

Schiedsrichter: R. Hustoles (SV Zernien).

 

 

 

 

SV Zernien -SSV Gusborn 1:2 (1:2): »Bei uns war heute Weihnachten», beschrieb SVZ-Trainer Wolfgang Schmidt die beiden Gegentore, »die wir uns ja selbst reingelegt haben.» Beim 0:1 aus SVZ-Sicht war seine Elf noch gar nicht richtig auf dem Platz, war sich zudem uneinig und sah nur zu, wie Christoph Langen nach wenigen Sekunden die Gäste-Führung besorgte (1.). Die Gastgeber reagierten aber und Trainer Schmidt, der erneut mitspielen musste, nutzte seine zweite gute Möglichkeit zum Ausgleich (19.). »Wir hatten das Spiel eigentlich im Griff, gerade deshalb ist diese Niederlage unnötig wie ein Kropf», so der am Saisonende scheidende SVZ-Coach, dem das 1:2 per Strafstoß durch André Neumann endgültig die Stimmung verdarb (41.).

 

 

Mühevolles 2:0 des Favoriten

 

Kreisliga: SVL bezwingt den SSV Gusborn

wer Dangenstorf. Die Pflicht erfüllt, mehr nicht: So lautet das Fazit der SV Lemgow/Dangens-torf nach dem gestrigen 2:0 (0:0)-Sieg in der Fußball-Kreis-liga über den SSV Gusborn. Die SVL untermauerte mit dem Dreierpack Rang drei, der auf Rang sechs zurückgefallene SSV verliert im Kampf um einen vorderen Platz immer mehr an Boden.

Die 80 Zuschauer bekamen bei guten Bedingungen nur Magerkost serviert. Insbesondere die erste Halbzeit hatte mit Kreisliga-Spitzenfußball wenig zu tun. Unnötige Ballverluste und Fehlpässe auf beiden Seiten, gepaart mit Nickligkeiten hüben wie drüben sowie reichlich Wortgefechte führten dazu, dass kein Spielfluss aufkommen wollte. So blieb eine Chance von André Steinfurth unmittelbar nach dem Anpfiff das einzige SSV-Highlight des ersten Durchgangs (1.). Aber auch das SVL-Spiel war zäh, es gelang in der Vorwärtsbewegung wenig. Die Mannschaften neutralisierten sich schlichtweg. Bei den Gastgebern kam hinzu, dass sich bereits nach wenigen Minuten Patrick Haus verletzte und ausschied, ehe später auch Hendrik Dittmar angeschlagen den Platz verlassen musste. Kurz zuvor hatte er aber noch einen langen Pass auf Martin Christiansen geschlagen. Der wurde von Jan Burmester im Strafraum regel-widrig gelegt, so dass der sichere Leiter Rainer Hustoles auf Strafstoß entschied. Passend zum Spiel bis dahin schoss Marcel Wiegmann den Ball vom Punkt aus aber neben das Tor (35.).

Mit etwas mehr Dampf kam die SVL gegen den bis dahin gut organisierten und erstmals von Günter Gesch gecoachten SSV aus der Kabine. Nachdem ein überhastet abgeschlossener Schuss von Christiansen noch über das Tor zischte (51.), machte es Maximilian Främke vier Minuten später besser. Der Mittelfeldspieler war auf links frei durch und schoss kurzerhand aus ungünstigem Winkel und nicht unhaltbar in die kurze Ecke zur 1:0-Führung ein (55.). Das brachte zwar nicht die erhoffte Sicherheit ins SVL-Spiel, die Gäste hatten aber zu knapsen. Immerhin lagen zwischen ihrem Freitag-Abend-Spiel beim MTV Dannenberg II und dem Anpfiff gestern nur 40 Stunden, so dass einige SSV-Spieler konditionell nachließen. Die Gastgeber bekamen Oberwasser. Wiegmann nach Fehler von André Neumann (66.) und Felix Steegmann nach Flanke von Tim Schurmann (73.) ließen noch beste Gelegenheiten liegen, aber Christiansen machte per Kopf nach Maßflanke des sich steigernden Wiegmann mit dem 2:0 den Deckel auf die Begegnung (75.). Während Felix Steegmann sogar noch die Chance zum 3:0 hatte, verpufften alle SSV-Angriffsbemühungen. Ein Sonderlob vom Trai-nergespann verdiente sich bei den Gastgebern Arne Steegmann, der viele Löcher im Mittelfeld stopfte. »Nach dem Freitag-Spiel war nicht mehr drin. Das 0:1 war ein Torwartfehler, beim 0:2 wird die Flanke nicht verhindert. Trotzdem lässt sich auf diese Leistung aufbauen, die Jungs machen mir richtig Spaß», resümierte Günter Gesch nach seinem ersten Spiel als Coach des SSV.

SV Lemgow/Dangenstorf: N. Schütt im Tor, J. Schurmann, P. Haus, A. Steegmann, T. Schütt, F. Steegmann, H. Dittmar, M. Wiegmann, T. Stremlau, M. Christiansen, T. Schernikau, T. Schurmann, M. Främke, S. Schulz.

SSV Gusborn: T. Henke im Tor, F. Schlungbaum, J. Burmester, E. Martens, C. Martens, F. Klafak, M. Jacob, T. Klafak, A. Steinfurth, A. Neumann, D. Hintze, F. Schulz, O. Kelm, C. Langen, M. Mickerts.

Schiedsrichter: R. Hustoles (SV Zernien).

 

 

SV Germania Breselenz - SSV Gusborn 3:4 (2:2): Die Germania wollte mit einem Dreier den letzten Tabellenplatz verlassen. Geklappt hat das auch deshalb nicht, weil der SVG zunächst beste Chancen zur Führung ausgelassen hat. Dafür traf André Neumann zum 1:0 für den SSV (5.). Das 1:1 durch Jörg Neujahr per Strafstoß (10.) konterte Dennis Hintze mit der abermaligen Gästeführung (36.), ehe Dennis Neujahr den bis dahin verdienten Pausenstand erzielte - 2:2 (41.). Nach dem Wechsel hatte der SSV laut SVG-Betreuer Udo Heitmann aber mehr vom Spiel und ging nicht unverdient durch einen Doppelschlag von Tim Klafak (70.) und Neumann (72.) zum 4:2 vorentscheidend in Führung. Der nochmalige Anschluss durch Spielertrainer Timo Fox (89.) kam zu spät, um der Parie noch eine Wendung zu geben.

 

 

Erneute Niederlage für die Herren gegen den SC Lüchow
 
SSV Gusborn - SC Lüchow 2:4 (0:2): Im zweiten Aufeinandertreffen binnen sechs Tagen hatte der SCL wiederum das bessere Ende für sich. Insbesondere vor der Pause dominierten die auswärts weiterhin ungeschlagenen Gäste und führten nach Toren von David Beyer (17.) und Dennis Scheppmann (30.). Nach dem 3:0 durch Tobias Frede (50.) ließ der SCL zum Unmut von Trainer Ulf Schmidt nach und kassierte das 1:3 durch Carsten Martens (60.). »Nun war die Ordnung weg, die Jungs wurden nervös», so Schmidt. Die Folge: Per Kopf gelingt André Steinfurth der Anschlusstreffer (63.). Die Gastgeber drückten, der SCL verteidigte aber geschickt und setzte durch Scheppmann per Konter Nadelstiche. Einer führte zum entscheidenden 4:2 durch den Stürmer (80.).

 

 

Ein Arbeitssieg
Kreispokal: SC Lüchow nach 2:0 über den SSV Gusborn im Finale


Dank einer Leistungssteigerung in der zweiten
Halbzeit hat der SC Lüchow den SSV Gusborn vor 111
zahlenden Zuschauern mit 2:0 (0:0) im Kreispokal-Halb finale der Fußballer 
besiegt. Im Endspiel wartet auf die
Kreisstädter nun der FC SG Gartow, der sich bereits im
Dezember das Finalticket gesichert hatte.


 Im ersten Auftritt nach mehrmonatiger Winterpause tat sich
 der SCL auf dem erstaunlich gut bespielbaren Lüchower
 B-Platz aber schwer gegen den dicht und gut gestaffelten
 Kreisligarivalen. Torchancen blieben Mangelware, einzig nach
 Standardsituationen kam so etwas wie Gefahr vor dem Kasten
 von SSV-Keeper Till Henke auf. Aus dem Spiel heraus gelang
 den Platzherren, die anfangs nur mit langen Bällen
 operierten, sehr wenig. Gefährlicher waren dagegen die
 Aktionen der von Torsten Leist gecoachten Gäste, die per
 Konter die besseren Möglichkeiten hatten. Aber weder Eike
 Martens, dessen Schuss René Redwanz für den schon umspielten
 SCL-Torwart Patrick Hartmann von der Linie kratzte (19.),
 noch Carsten Martens, der am prima reagierenden Hartmann
 scheiterte (43.), vermochten den SSV in Führung zu schießen.
 So ging es mit einem aus SCL-Sicht eher schmeichelhaften
 Remis in die Pause.
 Die eingewechselten Denis Schulz und Alexander Saul sorgten
 nach dem Wiederbeginn für etwas Aufwind beim Gastgeber.
 Ausgangspunkt der Führung war aber René Redwanz, der mit
 einem schönen Zuspiel Tobias Frede in Szene setzte, der
 seinerseits per Flachpass weiterleitete auf Dennis
 Scheppmann, der trocken verwertete - 1:0 (62.). Nun war es
 mit der SSV-Ordnung in der Defensive schlagartig vorbei, und
 der SCL nutzte dies eiskalt aus: Nachdem David Beyer noch am
 Pfosten gescheitert war, stand wiederum René Redwanz, der im
 Straf-raum gelegt wurde, im Mittelpunkt. Den fälligen
 Strafstoß nutzte Frede zum vorentscheidenden 2:0 (67.). Nach
 einem weiteren Pfostentreffer von Beyer (70.) sowie einer
 von Joshua Folz verstolperten Groß-chance (74.) war der SSV
 Gusborn aber noch im Spiel. Und er berappelte sich in der
 Schluss-phase wieder. Zwingend war dies aber selten,
 lediglich Cars-ten Martens hätte für die Gäste verkürzen
 müssen, er zögerte aber zu lange, so dass Redwanz wiederum
 auf der Linie klären und so endgültig zum Matchwinner des
 SCL avancieren konnte (85.).
 »Wir müssen in Führung ge-hen, die Chancen waren da. Am
 Schluss hatten wir konditionelle Nachteile», bilanzierte
 SSV-Interimscoach Torsten Leist. Zufrieden mit dem Ergebnis
 und dem Auftreten in der zweiten Halbzeit war SC Lüchows
 Trainer Ulf Schmidt: »Ich wollte unbedingt ins Finale, das
 haben wir geschafft. Wir haben es am Schluss aber noch
unnötig spannend gemacht, weil wir nach dem 2:0 zu offensiv gespielt 
 haben. haben.»

 

 

 

 

SSV Herren im Halbfinale
Kreispokalhalbfinale der Männer am Ostermontag in Lüchow

Der FC SG Gartow steht als erster Finalist des diesjährigen 
Kreispokal-Wettbewerbs schon lange fest. Am Ostermontag soll der Kontrahent 
der Ostkreisler, die auch Pokalverteidiger sind, in der Partie der 
Kreisligisten SCLüchow und SSV Gusborn ermittelt werden.


Anpfiff des Halbfinalspiels ist um 15 Uhr.
Favorisiert sind nicht nur wegen des Heimvorteils die Kreisstädter, obwohl 
sie aktuell in der Tabelle - wegen noch einiger ausstehender Partien - 
hinter dem SSV platziert sind. Während der SCL laut Abteilungsleiter Andreas 
Tribiahn ohne Personalsorgen antreten kann, ist bei den Gästen der 
Trainerposten wieder vakant. Der bisher so erfolgreiche Coach Axel Lück, der 
den SSV nach schwachem Saisonauftakt wieder zurück in die Spur geführt hat, 
steht aufgrund eines dienstlichen Auslandseinsatzes in dieser Serie nicht 
mehr als Trainer zur Verfügung. »Ich werde mich aber nicht alleine an die 
Seitenlinie stellen», hofft SSV-Vorsitzender Torsten Leist auf Verstärkung. 
Er hatte erst im Herbst eine schwierige Trainersuche erfolgreich beendet. 
Der SSV weiß:
Das sind keine optimalen Voraussetzungen, trotzdem werden wir nicht 
Chancenlos sein, und das beste aus der Situation machen.
Auf jedenfall werden wir nicht schon vorher die weiße Fahne schwenken, und 
versuchen das Spiel so lange wie möglich offen zu halten, um dann vielleicht 
den SC zu überraschen.

Heiß auf den ersten Pflichtspieleinsatz sind beim SC Lüchow die 
Winterzugänge Sven Berger und Christoph Eggers, die vom
TuS Woltersdorf gekommen sind. »Außerdem haben wir für
Dennis Köster eine Gastspielgenehmigung bekommen», berichtet Tribiahn als 
Vertreter des bis heute im Urlaub weilenden
Trainers Ulf Schmidt. Köster, der bereits vor einigen Jahren beim SCL 
kickte, soll die Defensive verstärken.
Was dem SSV aber Mut macht, ist der jüngste Pokalauftritt, als er im
Viertelfinale die FSG Südkreis nach überzeugender Leistung besiegte.
Aber auch der SCL zeigte seine beste Saisonleistung in dieser Runde und 
bezwang Kreismeister SV Karwitz mit 5:1.
Wer kommt bei vermutlich schwierigen Platzverhältnissen besser aus der 
langen Pause

 

 

Frust beim SSV Gusborn 

SSV Gusborn - FSG Südkreis 0:11 (0:6): Vier Spiele, vier
Siege: So lautete die bisherige Heimbilanz von SSV-Trainer
Axel Lück. Gestern konnte er aber nur noch ratlos den Kopf
schütteln. »Ich habe keine Ahnung, was da los war. Einfach
unerklärlich, dass wir uns nach dem ersten Gegentor
aufgeben», haderte der SSV-Coach mit seinen Mannen und
kündigte für seine am kommenden Wochenende spielfreie
Mannschaft ein »verschärftes Training» an. Hochzufrieden war
dagegen FSG-Trainer Friedhelm Bülow, der sich besonders über
die »zehn Stürmertore» freute. Für das Highlight sorgte
Nikolas Klisch, der innerhalb von 17 Minuten einen
Viererpack schnürte. Torfolge: 0:1 Patrick Riek (7.), 0:2
bis 0:5 Klisch (23./29./39./ 40.), 0:6, 0:8, 0:10 Sascha
Ahrens (44./64./82.), 0:7, 0:9, 0:11 Nils Langkopf
(46./76./89.).

 

 

 

SV Küsten II - SSV Gusborn 0:3 (0:2)

 Spielerisch boten beide Mannschaften auf dem holprigen Küstener B-Platz nur Magerkost an, dafür ging es aber zumindest kämpferisch hoch her. Die Folge war eine durch viele Pfiffe des guten Unparteiischen Daniel Buchwald unterbrochene Partie, bei der kein echter Spielfluss aufkommen wollte und auch Torchancen Mangelware waren. Die wenigen Möglichkeiten, die sich der SSV erarbeitete, verwertete er aber konsequent durch Maik Jacob (10./30.) zur Pausenführung. Der SVK II agierte in der Vorwärtsbewegung häufig zu ungenau, so dass die Gäste keine große Mühe hatten, den Vorsprung zu verwalten. Im Gegenteil: In der Schlussminute erhöhte André Neumann per Foulstrafstoß auf 3:0. »Obwohl wir verloren haben, können wir auf diese Leistung aufbauen. Ich bin nicht völlig unzufrieden. Gusborn war nur cleverer in der Chancenverwertung», bilanzierte SVK-II-Trainer Ralf Meyer.

Quelle EJZ