2014-04-27
Das 1:0 als Initialzündung

Die Bezirksliga-Fußballerinnen der SG Gusborn/Dannenberg befinden sich weiter auf der Überholspur. Die beste Mannschaft der Rückrunde gewann am Sonntag mit 4:1 (3:0) auch beim VfL Böddenstedt und zog an den bezwungenen Gastgeberinnen vorbei auf Rang vier. Die SG Gusborn/Dannenberg, die nach der Hinrunde noch Siebter war, blieb zum siebten Mal in Folge ungeschlagen und liegt weiter sechs Zähler hinter dem Führungsduo zurück. “Wir sind schlecht gestartet und haben uns anfangs schwer getan. Nach dem 1:0 wurde es aber besser” berichtete SG-Trainer Jörg Reckewell, wie sich seine Mannschaft nach holprigem Beginn steigerte und einen weiteren verdienten Sieg einfuhr. Zudem freute er sich darüber, dass nach jeweils halbjähriger Verletzungspause Offensivkraft Bettina Christ sowie Martina Baumert, die in der Abwehr überzeugte, ihre Comebacks feierten.
Über 20 Minuten plätscherte die Partie vor sich hin, weder beim VfL noch bei den Gästen lief etwas zusammen. Als Initialzündung diente der SG das 1:0, erzielt durch eine Standardsituation: Bezirksliga-Top-Torjägerin Janina Bohlmann nimmt Maß und ist bei einem 18-m-Freistoß zum 26. Mal in dieser Saison erfolgreich (26.). Die Gäste bekamen nun Oberwasser und erhöhten nach einer feinen Kombination auf 2:0: Laura Vieregge bedient Carola Meinecke, und deren Flanke wird von Jessica Danike per Kopf verwertet (34.). Damit übernahm die SG Gusborn/Dannenberg komplett die Kontrolle. Sie stellte noch vor der Pause durch Tabea Socha per Abstauber nach einer Bohlmann-Ecke mit Verlängerung von Vieregge die Weichen endgültig auf Sieg – 3:0 (44.).
Nach dem Wechsel änderte sich das Bild nicht. Die spielbestimmenden Gäste drängten auf den vierten Treffer, ließen aber zunächst fünf Chancen ungenutzt. Dabei hatte die SG aber auch Pech, dass sie durch Bohlmann einmal den Pfosten und durch Socha einmal die Latte traf. Das überfällige 4:0 fiel aber durch Mona Schulz nach Vorlage von Bohlmann doch (66.). Nicht mehr als ein Schönheitsfehler war das 1:4 in der 77. Minute, dann versäumte es die SG bei zwei Möglichkeiten von Bettina Christ und Socha, den Vier-Tore-Abstand wiederherzustellen.

Zweistelliger Jahresabschluss
SG Gusborn/Dannenberg gewinnt 10:1 gegen SG Jesteburg/Bendestorf II
Einen gelungenen Jahresabschluss und damit ein wenig Ruhe bis zum Start der Rückrunde im März hatte sich Trainer Jörg Reckewell vom abstiegsbedrohten Frauen-Fußball-Bezirksligisten SG Gusborn/Dannenberg am Sonnabend im Heimspiel schon gewünscht. Dass seine Mannschaft das Schlusslicht SG Jesteburg/ Bendestorf II mit einer zweistelligen Packung auf die Heimreise schickte und damit beim Hinrundenfinale seinen Wunsch mehr als erhörte, hatte er so nicht erwartet.
Klar mit 10:1 (7:1) gewann die SGG in Klein Gusborn, kletterte auf Platz sieben und vergrößerte mit nun 15 Punkten den Abstand auf den ersten Abstiegsplatz auf fünf Zähler. »Das war die passende Antwort auf das 0:6 der Vorwoche bei Eintracht Elbmarsch», freute sich Reckewell mit Co-Trainer Thomas Langen. Die Lage in der Tabelle sehe nun gut aus, zumal nach der Winterpause einige derzeit verletzte Spielerinnen wieder auflaufen wollen. »Wir sind aber noch lange nicht sicher», warnt Reckewell vor zu früher Zufriedenheit – der Kantersieg habe aber schon gutgetan. Und nach der Winterpause ist die SGJ II der erste Gegner des höchstspielenden Lüchow-Dannenberger Frauen-Fußballteams – das macht Hoffnungen auf einen guten Start in der zweiten Saisonhälfte.
Einen gelungenen Start feierte die SG Gusborn auch am Sonnabend in Klein Gusborn. Die Gastgeberinnen ergriffen sofort die Initiative, setzten den Gast unter Druck und führten nach nur sieben Minuten nach einem schönen Spielzug über Außen und dem 1:0 von Jessica Danike. Janina Bohlmann legte in nur drei Minuten einen Doppelpack (11./13.) nach – das frühe 3:0 sorgte für Hochstimmung bei der SG Gusborn. »Da lief es bei uns», berichtete Reckewell.
Sein Team leistete sich dann zwar einen Durchhänger gegen die mit einigen jungen Spielerinnen angereiste und phasenweise schnell spielende Oberligareserve. Das 1:3 in der 32. Minute war daher keine Überraschung. Doch nun schaltete die SGG wieder um, ließ den Gast kaum noch einmal über Konteransätze hinauskommen und zog nach der prompten Antwort durch Linda Klafaks 4:1 (33.) durch Danike (35.) und die am Ende vierfache Torschützin Bohlmann (39./44.) auf 7:1 zur Pause davon. Nach der Pause schnürte auch Danike noch einen Viererpack mit ihren Treffern zum 8:1 (52.) und 10:1 (75.). Das 9:1 hatte Mona Schulz markiert (65.).

06.10.13
Fußball-Bezirksligist SG Gusborn/Dannenberg siegt 9:3
Das durfte sich sehen lassen: 9:3 (6:0) hat Frauen-Fußball-Bezirksligist SG Gusborn/Dannenberg am Sonnabend beim SC Tewel überraschend deutlich gewonnen.
Und: Der Sieg war auch in der Höhe verdient, meinte SGG-Trainer Jörg Reckewell nach dem furiosen Auftritt seiner Mannschaft, die besonders in Halbzeit eins den auf Platz acht abgerutschten Gegner massiv unter Druck gesetzt und munter eingenetzt hatte. Mit neun Punkten kletterte das beste Lüchow-Dannenberger Frauen-Fußballteam auf Platz sechs. Gegenüber einigen Konkurrenten hat die SGG zwar zwei Spiele mehr ausgetragen. »Aber es sieht gut aus», bilanziert Reckewell erst einmal freudestrahlend.
In den ersten zehn Minuten stand die SGG noch tief in der Deckung. Das passte Reckewell nicht, der sein Team gegen den abwartenden Gegner offensiver sehen wollte und vorrücken ließ. Das wurde sofort belohnt, denn nach elf Minuten netzte Jessica Danike überlegt zum 1:0 für die SGG ein. Der Vorsprung beflügelte die Gäste, die den immer mehr verunsicherten Gastgeber permanent bedrängten. Mit Erfolg: Lara Lehnhardt passte nach 15 Minuten auf Linda Klafak, die zum 2:0 traf. Und weitere zwei Minuten darauf netzte Lehnhardt selbst zum 3:0 ein. Die SGG setzte trotz des klaren Vorsprungs nach. »Wir haben richtig Gas gegeben, früh gestört und ihnen keine Zeit zum Luft holen gelassen», so Reckewell. Zudem war Janina Bohlmann gut aufgelegt, setzte sich immer wieder durch und markierte einen Hatttrick zum 6:0-Pausenstand (35./44./45.). Zwar fing sich der SCT in der Pause und spielte in den zweiten 45 Minuten besser mit. Mehr vom Spiel hatte aber die weiterhin druckvoll auftretende SGG. Bohlmann stellte zudem mit ihren Treffern vier und fünf in diesem Spiel (62./72.) nach SCT-Toren (60./65.) jeweils flott den alten Abstand wieder her, ehe die stark spielende Danike noch zum 9:2 (85.) traf. Das dritte SCT-Tor nach einem Abwehrpatzer (87.) störte die SGG nicht mehr.

Frauen-Fußball-Bezirksligist SG Gusborn/Dannenberg siegt 9:3

koo Kl. Gusborn. Das durfte sich sehen lassen: 9:3 (6:0) hat Frauen-Fußball-Bezirksligist SG Gusborn/Dannenberg am Sonnabend beim SC Tewel überraschend deutlich gewonnen.

Und: Der Sieg war auch in der Höhe verdient, meinte SGG-Trainer Jörg Reckewell nach dem furiosen Auftritt seiner Mannschaft, die besonders in Halbzeit eins den auf Platz acht abgerutschten Gegner massiv unter Druck gesetzt und munter eingenetzt hatte. Mit neun Punkten kletterte das beste Lüchow-Dannenberger Frauen-Fußballteam auf Platz sechs. Gegenüber einigen Konkurrenten hat die SGG zwar zwei Spiele mehr ausgetragen. »Aber es sieht gut aus», bilanziert Reckewell erst einmal freudestrahlend.

In den ersten zehn Minuten stand die SGG noch tief in der Deckung. Das passte Reckewell nicht, der sein Team gegen den abwartenden Gegner offensiver sehen wollte und vorrücken ließ. Das wurde sofort belohnt, denn nach elf Minuten netzte Jessica Danike überlegt zum 1:0 für die SGG ein. Der Vorsprung beflügelte die Gäste, die den immer mehr verunsicherten Gastgeber permanent bedrängten. Mit Erfolg: Lara Lehnhardt passte nach 15 Minuten auf Linda Klafak, die zum 2:0 traf. Und weitere zwei Minuten darauf netzte Lehnhardt selbst zum 3:0 ein. Die SGG setzte trotz des klaren Vorsprungs nach. »Wir haben richtig Gas gegeben, früh gestört und ihnen keine Zeit zum Luft holen gelassen», so Reckewell. Zudem war Janina Bohlmann gut aufgelegt, setzte sich immer wieder durch und markierte einen Hatttrick zum 6:0-Pausenstand (35./44./45.). Zwar fing sich der SCT in der Pause und spielte in den zweiten 45 Minuten besser mit. Mehr vom Spiel hatte aber die weiterhin druckvoll auftretende SGG. Bohlmann stellte zudem mit ihren Treffern vier und fünf in diesem Spiel (62./72.) nach SCT-Toren (60./65.) jeweils flott den alten Abstand wieder her, ehe die stark spielende Danike noch zum 9:2 (85.) traf. Das dritte SCT-Tor nach einem Abwehrpatzer (87.) störte die SGG nicht mehr.

 

 

Bohlmanns guter Einstand

Frauen-Fußball-Bezirksliga: 4:0 der SG Gusborn/Dannenberg

koo Dannenberg. Den Gegner kontrolliert, kaum Chancen zugelassen, selbst druckvoll gespielt, viele Möglichkeiten kre-iert, oft eingenetzt und am Ende einen klaren Sieg gefeiert- so stellen sich Trainer Fußballspiele vor. Jörg Reckewell als Coach des Frauen-Bezirksligisten SG Gusborn/Dannenberg verlebte daher am Sonntag auf dem Dannenberger Sportplatz ruhige 90 Minuten, als sein Team in dieser Art aufspielte und den Aufsteiger SV Böhme mit 4:0 (3:0) besiegte.

Das war der erste Saisonsieg der SG nach zuvor zwei knappen Niederlagen.

»Das war völlig verdient», freute sich Reckewell, »wir ha-ben den Ball gut laufen lassen, schön hinten herum gespielt, immer wieder Druck gemacht, das sah gut aus.» Gefruchtet hatten dabei einige Umstellungen bei der SG Gusborn/Dannenberg, der zudem das Spiel auf dem großen Dannenberger Platz entgegen gekommen sei, meint Reckewell. Karolin Langen in der Abwehr habe dabei beispielsweise ebenso überzeugt wie Linda Klafak im Mittelfeld. Und: Janina Bohlmann feierte als neue Offensivkraft der SGG ein gelungenes Debüt, traf zweimal und war zudem einmal nur auf Kosten eine Strafstoßes zu stoppen.

Reckewell hatte seinen Zugang auf der Außenbahn eingesetzt. »Dort spielt sie am liebs-ten», erklärt der Coach. Und Bohlmann bedankte sich schon nach 13 Minuten mit dem 1:0, als sie energisch stürmte und aus kurzer Distanz einnetzte. Gefahr kam für die klar feldüberlegene SG Gusborn kaum einmal auf. Zwar hielt der SV Böhme gut gegen, spielte aber mit nur wenig Tempo und kam im gesamten Spiel nur zu zwei klaren Tormöglichkeiten.

Viel mehr Chancen besaßen die Gastgeberinnen. Jessica Danike nutzte zehn Minuten vor der Pause eine per Abstauber, ehe Bohlmann fünf Minuten darauf im SVB-Strafraum gefoult wurde. Lara Lehnhardt nutzte den Strafstoß zum 3:0, ehe Bohlmann nach 70 Minuten mit einem Fernschuss noch auf 4:0 aufstockte.

 

 

 

 

Dem Meister und Landesliga-Aufsteiger Paroli geboten - Frauen-Fußball-Bezirksligist SG Gusborn/ Dannenberg hat trotz einer 1:3(0:0)-Niederlage gegen Eintracht Lüneburg ein gutes Saisonfinale gezeigt.

 Mit 27 Punkten beendet die SGG die Saison als Achter auf einem sicheren Platz im Tabellenmittelfeld. 

Die SGG  spielte in der flotten Partie gegen den Meister auf Augenhöhe mit und verzeichnete in Halbzeit eins sogar ein Chancenverhältnis von 4:1. Keine saß aber. Und vier Minuten nach der Pause kassierte eine kurz unachtsame SGG das 0:1. Zwölf Minuten später markierte die Eintracht dann erneut nach einem Spielzug über Außen und einem Rückpass das 2:0.

Die SGG steckte aber nicht auf, kam zu Chancen, verzeichnete durch Lara Lehnhardt erst einen Lattentreffer und nach 82 Minuten durch Bettina Christ den Anschlusstreffer. Die SGG stürmte weiter, wurde aber nach 89 Minuten ausgekontert und erhielt durch die im Winter vom TuS Woltersdorf zur Eintracht gewechselte Theresa Gotthardt das 1:3.

 

 

 

Frauen-Bezirksliga: SG Gusborn/Dannenberg verliert mit 3:4 bei Eintracht Elbmarsch

ce Klein Gusborn. Die SG Gusborn/Dannenberg hat am Sonnabend im Kampf gegen den Abstieg aus der Frauen-Fußball-Bezirksliga Big Points liegen gelassen. Der Tabellenachte verlor mit 3:4 (1:2) beim Tabellenvorletzten Eintracht Elbmarsch, der elf seiner zwölf Zähler in den fünf Rückrundenpartien gesammelt hat.

Der Vorsprung der SG Gusborn auf den ersten Abstiegsplatz beträgt weiterhin sieben Zähler. »Wir waren zu unruhig und phasenweise zu unkonzentriert. Ein Unentschieden hätten wir verdient gehabt, weil wir uns immer wieder zurückgekämpft haben. Elbmarsch war gar nicht so stark. Sie haben aber cleverer gespielt und auf unsere Fehler gewartet», berichtete SG-Trainer Jörg Reckewell. Es dauerte eine ganze Weile, ehe die SG Gusborn/Dannenberg ihre Ordnung gefunden hatte. Da hatte die Eintracht, die mit mehr Übersicht agierte, nach zwei Unachtsamkeiten der SG-Defensive schon ein 2:0 (21./ 27.) vorgelegt. Die Gäste fanden danach etwas besser in die Partie und verkürzten kurz vor der Pause durch Bettina Christ nach einem Zuspiel von Lara Lehnhardt auf 1:2 (43.).

Weil die SG auch in die zweite Hälfte zu verhalten startete und sich zudem einen Fehlpass erlaubte, durfte die Eintracht den alten Abstand wiederherstellen (50.). Erneut ging ein Ruck durch das SG-Team. Nach einer Balleroberung im Mittelfeld fackelte Lehnhardt nicht lange und traf per Fernschuss - 2:3 (58.). Die Eintracht war verunsichert, die SG ließ nicht locker und schaffte den Ausgleich. Nach einem Foul an Sa-rah Brandmann bei einer Ecke verwandelte Martina Baumert den fälligen Strafstoß zum 3:3 (71.). Lange konnte sich die SG Gusborn/Dannenberg darüber aber nicht freuen, denn als sie zu weit aufgerückt war, schloss die Eintracht einen Konter zum 4:3 ab (74.). »Das Tor hätte aber nicht zählen dürfen, da standen vier Spielerinnen im Abseits, die Torschützin sogar sechs Meter», ärgerte sich Reckewell. Die Gäste gaben sich nicht auf, verpassten aber durch Christ den erneuten Ausgleich (90.).

 

 

 

 

Packend und am Ende turbulent Frauen-Bezirksliga: 1:1 zwischen der SG Gusborn/Dannenberg und der SV Lemgow/Dangenstorf

Derbys haben es oft in sich.
So war es auch am Mittwoch im Frauen-Bezirksliga-Fußballspiel zwischen der SG Gusborn/Dannenberg und der SV Lemgow/Dangenstorf. In einem kampfbetonten, aber fairen Spiel in Klein Gusborn trennten sich die Teams letztlich mit einem gerechten 1:1 (1:0). Das abstiegsgefährdete Schlusslicht aus dem Lemgow blieb somit im vierten Spiel in Folge ungeschlagen und kommt Stück für Stück dem rettenden Ufer näher. Noch sind es aber sechs Zähler, die der SVL fehlen.

Trainer Jörg Reckewell von der SG Gusborn/Dannenberg, die als Achter nun sieben Punkte vor dem ersten Abstiegsrang liegt, war mit der Leistung seiner Mannschaft hochzufrieden: »Das ist ein verdientes Unentschieden. Die Einstellung meiner Spielerinnen stimmte. Wir hätten gewinnen müssen, haben aber unsere Möglichkeiten nicht genutzt.» Gerhard Maier vom Trainergespann der SVL war enttäuscht: »Ein Punkt ist uns zu wenig. Aber das schnelle Gegentor hat uns aus dem Konzept gebracht und wir haben unsere spielerische Linie nicht gefunden. Alles in allem ist das Unentschieden aber gerecht.»
Schon nach zwei Minuten gingen die Gastgeberinnen mit 1:0 in Führung. Nach einem Flachschuss klatschte SVL-Keeperin Anne-Katrin Kohde den Ball nur ab, aus dem Gewühl heraus versuchten sich erst Bettina Christ, dann Karolin Langen und zum Schluss Lara Lehnhardt, die letztendlich traf. Die Gäste waren zwar bemüht, nun das Kommando zu übernehmen, doch die SG war gefährlicher. Erst in der 23. Minute machte die SVL durch einen Warnschuss von Nadine Stegemann auf sich aufmerksam. Ihr Freistoß aus 20 m ging nur knapp über das Tor. Danach konzentrierte sich das Team eher aufs Kontern, die aber nichts einbrachten.
Nach der Pause kam die SVL besser aus den Startlöchern, begann druckvoll und hatte erneut durch ihre beste Angreiferin Stegemann mit einem Freistoß die Möglichkeit zum Ausgleich (52.). Das Leder streifte aber nur die Latte. Doch nach zehn Minuten ließen die Gäste nach und die SG Gusborn/Dannenberg hatte wieder mehr von Spiel: In der 63. Minute traf Lehnhardt mit einem Freistoß nur die Latte, zwei Minuten später scheiterte Langen mit einem Kopfball an Torfrau Kohde, und in der 69. Minute verfehlte erneut Lehnhardt knapp das Tor. Die letzten 15 Minuten gehörten aber wieder den Gästen: Erst schoss Stegemann aus zehn Metern noch knapp übers Tor (76.), doch in der 82. Minute war sie mit einem sehenswerten Drehschuss ins lange Eck zum 1:1-Ausgleich erfolgreich. Nun wurde es turbulent, die SVL wollte den Sieg und warf alles nach vorne. Dadurch bot sich den Gastgeberinnen Platz zum Kontern. Bettina Christ hatte das 2:1 auf dem Kopf, zielte aber unbedrängt knapp daneben (90.). In der Nachspielzeit folgte nach zwei Ecken die Großchance für die Gäste: Melanie Thö-richt bekommt den Ball, schießt aus acht Metern, doch SG-Tor-frau Lena Laackmann spitzelt das Leder im letzten Moment ins Seiten-Aus. So blieb es bei der gerechten Punkteteilung.

 

 

 

SG Gusborn/Dannenberg verliert schnell die Ordnung

 

ce Klein Gusborn. Da passte zu viel nicht zusammen: Die ersatzgeschwächte SG Gusborn/ Dannenberg hat am Sonnabend in der Frauen-Fußball-Bezirks-liga auf eigenem Platz mit 1:5 (0:3) gegen den Tabellenzweiten VfL Lüneburg verloren. »Das war ein Tag, an dem es eben nicht lief.

Man hat gemerkt, dass drei Stammkräfte gefehlt haben. Außerdem mussten drei Spielerinnen, die zuvor 90 Minuten in der Zweiten absolviert hatten, bei uns aushelfen. Uns hat die Sicherheit im Spielaufbau gefehlt, und zweite Halbzeit ist uns die Puste ausgegangen. Wir waren weit von unserer Normalform entfernt, fasste SG-Trainer Jörg Reckewell den faden Auftritt seiner Mannschaft zusammen.

Ohne Simone Meier, Lara Lehnhardt und Birte Christ so-wie mit der ab der fünften Minuten angeschlagen weiterspielenden Laura Vieregge offenbarte der gastgebende Tabellenachte Schwächen in der Defensive und gestattete dem keineswegs überragenden VfL Chancen. Bis zur 25. Minute hielt die SG das 0:0, dann unterlief Torhüterin Alexandra Göttlicher bei einem Eckstoß ein Eigentor, als sie den Ball unter Bedrängnis in die eigenen Maschen faustete. Auch das 0:2 resultierte aus einem Abwehrschnitzer: Martina Baumert spielt zu kurz auf Göttlicher zurück, Nadja Kühl sprintet dazwischen und legt das 2:0 nach (34.). Von da an verlor die SG Gusborn/Dannenberg die Zuordnung in der Defensive und gestattete dem VfL durch Kühl (45./47.) sowie durch Ina Fribus (56.) drei weitere Treffer. Spät erzielte Bettina Christ zumindest den Ehrentreffer der SG (88.).

 

 

 

Frauen-Fußball-Bezirksligist verliert bei SG Jesteburg/Bendestorf II unglücklich 

koo Kl. Gusborn. Da war mehr drin: 0:2 (0:1) hat Frauen-Fußball-Bezirksligist SG Gusborn/Dannenberg am Sonntag unglücklich beim zuvor punktgleichen Tabellennachbarn SG Jesteburg/Bendestorf II verloren.

Die SG Gusborn/Dannenberg bleibt aber cool, denn sie hat weiterhin ein 4-Punkte-Pols-ter auf den ersten Abstiegsplatz.

Im ausgeglichenen Match in Jesteburg dominierten die Abwehrreihen. Beide Teams störten sich gegenseitig früh in der umkämpften und chancen-armen Partie, berichtete SGG-Trainer Jörg Reckewell. Die beste Chance besaß zunächst die SGG, als Lara Lehnhardt eine Ecke fast direkt verwandelte und zudem Bettina Christ den Ball nur knapp verpasste. »Wer den ersten groben Fehler macht, verliert», sahen sich Reckewell und SGG-Co-Trainer Thomas Langen in dieser spannenden Partie dann bestätigt. Und der unterlief Lehnhardt, die bei einem Abspiel patzte und damit das 0:1 einleitete (42.).

Die Gäste drängten nun auf den Ausgleich. Karolin Langen hatte in Halbzeit zwei zwar drei gute Chancen, traf aber nicht. Und als die SGG in der Schluss-phase ganz offensiv spielte und nach einer Ecke mehrmals Schusschancen ausließ, wurde sie noch ausgekontert - 0:2 (90.). »Das war ein hohes Tempo von beiden Teams und ein gutes Spiel von uns. Wir hatten auch die besseren Offensivaktionen. Ein Remis wäre allemal verdient gewesen», haderte Reckewell nach dem Abpfiff.

 

 

Ein gelungener Punktspiel-Neustart
 Frauen-Bezirksliga: SG Gusborn/Dannenberg siegt 5:1

 koo Kl. Gusborn. Gelungener Punktspiel-Neustart ins neue
 Jahr für den Frauen-Fußball-Bezirksligisten SG
 Gusborn/Dannenberg: 5:1 (1:1) hat das Team von Coach Jörg
 Reckewell und Co-Trainer Thomas Langen am Ostermontag das
 Nachholspiel bei Teutonia Uelzen gewonnen.
 Damit vergrößerte die SGG den Vorsprung auf den ersten der
 drei Regelabstiegsplätze auf vier Zähler. Sicher sei sein
 Team noch lange nicht, betont Reckewell, aber erst einmal
 sehe es gut aus.
 Und dieser Sieg im ersten Spiel des Jahres für die SGG beim
 Landesligaabsteiger und Tabellenfünften aus Uelzen dürfte
 viel Selbstvertrauen geben. Das Team habe die SGG-Trainer
 »positiv überrascht», erklärt Reckewell. Nach nur wenig
 Training und über viereinhalb Monaten Punktspielpause habe
 der Gast überraschend stark aufgetrumpft. »Sie haben Sachen
 gemacht, die sie sich sonst nicht trauen», lobte Reckewell.
 Oft hielt die SGG den Ball gekonnt in den eigenen Reihen
 statt Befreiungsschläge zu spielen, absolvierte mutig und
 gekonnt viele 1:1-Situationen und präsentierte sich
 insgesamt abgeklärt. »Und das gegen einen guten Gegner»,
 freute sich Reckewell.
 Er hatte dem Team vor dem Match auf dem schwer bespielbaren
 Boden Angst vor Fehlern genommen. Die können und dürfen
 passieren, meinte Reckewell, verlangte aber auch Mut und

 Einsatz. Und so spielte die defensv eingestellte SGG mit
 ihrer Kontertaktik zunächst gut mit und setzte immer wieder
 Nadelstiche. Zwar kassierte sie nach 25 Minuten das 0:1, als
 sie einmal zu weit aufgerückt war. Doch das steckte der Gast
 gut weg, spielte auch phasenweise forsch nach vorne und
 wurde mit dem 1:1 durch Karolin Langen in der 40. Minute
 belohnt. Das hob die Stimmung der SGG noch mehr an, die nach
 der Pause weiter munter spielte und nach 54 Minuten nach
 Vorarbeit von Franziska Behn durch Bettina Christ zum 2:1
 kam. Das gab der SGG noch mehr Selbstvertrauen, die Ball und
 Gegner gut laufen ließ und durch Lara Lehnhardt gegen die
 nun drängende Teutonia nach 73 Minuten zum bereits
 entscheidenden 3:1 kam. Wäh-rend sich die Gastgeberinnen
 danach aufgaben, legte die SG Gusborn durch Christ noch zwei
 Tore nach zum 5:1 (84./85.). »Das war ein gutes Spiel von
 uns», freute sich Reckewell mit Langen. Viel Lob hatten sie
 auch für Nachwuchsspielerinnen wie Anna-Julia Koch oder die
 eingewechselte Torhüterin Augustina Baden über, die in der
 zweiten Halbzeit ebenso sicher wie zuvor Ale-xandra
 Göttlicher das SGG-Gehäuse hütete.

 

 

 

Frauen-Bezirksliga : Teutonia Uelzen - SG Gusborn/Dannenberg
Kaltstart nach langer Winterpause
Bericht:

Teutonia Uelzen - SG Gusborn/Dannenberg:

Am 10. Novemner bestritt die SGG letztmals ein Punktspiel. Zwar bat Trainer 
Jörg Reckewell bereits am 8. Februar wieder zum Training, doch aufgrund der 
Platzverhältnisse war nur wenig Fußball möglich. Die Teutonia absolvierte 
Anfang März immerhin schon ein Spiel - verlor aber 1:2 gegen den VfL 
Lüneburg. Sollte gespielt werden, hofft Reckewell auf eine bessere Abwehr 
und erneut treffsichere Stürmerinnen wie beim 5:5 im Hinspiel.